Wirtschaftsförderung hat sich bewährt

Lippstadt (hz/spd). Als sich die Sozialdemokraten mit Blick auf die Kommunalwahl 1984 auf den Weg begaben, ein Programm für die damalige Stadtratswahl zu entwickeln, da war auch die Bildung einer städtischen Gesellschaft für die Wirtschaftsförderung (Wifö) ein Punkt ihrer Überlegungen. Unterdessen ist die im Jahr 1985 gegründete 100prozentige Tochter der Stadt Lippstadt eine feste Größe in der größten Kommune im Kreisgebiet und „hat sich, so SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Morfeld, mit ihrem breiten Aufgabensekturm als Dienstleister für die heimische Wirtschaft und als Schnittstelle zur Wirtschaft, zur Verwaltung und den politischen Akteuren vollends bewährt.

Mit dem aus Dortmund stammenden Raumplaner Dr. Dirk Drenk, der am 1. Mai seine Arbeit als Chef bei der Lippstädter Wirtschaftsförderungsgesellschaft aufgenommen hat, ist nach dem in 1985 zum ersten hauptamtlichen Geschäftsführer berufenen Lothar Nitsch, seinen Nachfolgern Klaus Höhn, Axel Haltenhof, Wilhelm Coprian und zuletzt Dr. Ingo Lübben nun der sechste Geschäftsführer für in der Erwitter Straße 105 ansässige Gesellschaft tätig. Für die Sozialdemokraten ein passender Zeitpunkt, sich mit dem neuen Mann auf der Brücke der Wifö zum ersten Meinungsaustausch zu treffen. Dazu hatte sich die Gesamtfraktion der SPD ihr gehören neben den Ratsmitgliedern auch die von den Sozialdemokraten gestellten sachkundige Bürgerinnen und Bürger an – im „CarTec“wo auch die Wifö GmbH ihre Büros hat – eingefunden. Gegenüber seinen Gästen charakterisierte Dr. Drenk sein Engagement an der Lippe als „eine spannende interessante Herausforderung“ und bezeichnete Lippstadt als „einen dynamischen Standort“. Das Spektrum der Themen des Treffens der SPD mit dem promovierten Vorsteher der örtlichen Wirtschaftsförderung erstreckte sich von der Zusammenarbeit mit der Fachhochschule in Lippstadt über die Grad der Vermietungen im „CarTec“, dem Fachkräftemangel und den sozialversicherungspflichtigeBeschäftigungsverhältnissen bis zur Digitalisierung sowie Flächenvorratspolitik für Gewerbeflächen. Aber auch der bevorstehende Bau eines neuen Stadthauses auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs und die Vermeidung von Privatisierungen der Stadtwerke Lippstadt GmbH und der GWL (Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Lippstadt) waren Themen der über einstündige Gesprächsrunde zwischen Dr. Drenk und den Sozis.

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