Praktische Solidarität aus der SPD-Mitte

Sabine Peffer und Thomas Morfeld übergaben dem SkM eine Spende

„Wenn Corona uns etwas gezeigt hat, dann, dass wir nur gemeinsam und solidarisch durch diese Krise kommen können. Und eine Kette ist immer nur so stark wie ihre schwächsten Glieder“, schildert die SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabine Pfeffer eine nach Ostern aus der Mitte der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Lippstadt initiierte Spendenaktion zugunsten der Obdachlosenhilfe des Sozialdienstes katholischer Männer (SkM).

 

Schutz 

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SPD-Ratsriege, Thomas Morfeld, übergab die Sozialdemokratin am Donnerstagvormittag der Geschäftsführerin des SkM, Gabriele Leifels, einen Scheck in Höhe von 1.100 Euro. Die SPD-Ratsmitglieder hätten sich, so Sabine Pfeffer, für eine Unterstützung des SkM-Engagements für die Obdachlosen ausgesprochen, „da diese Frauen und Männer aufgrund ihres instabilen Gesundheitszustandes mehrheitlich zur Corona-Risikogruppe gehören“. Suchterkrankungen und psychische Probleme begleiteten ohnehin ihr Dasein. „Diese Menschen brauchen somit schon unter normalen Bedingungen einen besonderen Schutz, da sie weitestgehend auf sich selbst gestellt und am Rande der Gesellschaft leben.“ Viele von ihnen hätten mehr oder weniger nur durch die Angebote der Tafeln und Kleiderkammern sowie durch das Pfandsammeln das Nötigste für ihre Existenz. „Doch diese Möglichkeiten sind zur Zeit sehr eingeschränkt oder gar nicht verfügbar. Von daher werden die Lebensumstände für sie immer schwieriger“, fügte die Vizebürgermeisterin hinzu. Da bekanntlich die Mittel des SkM nur begrenzt seien, wollten die SPD-Ratsmitglieder mit ihrer Aktion ein Zeichen der Solidarität setzen.

 

Wertschätzung

Darüber hinaus bedankte sich Sabine Pfeffer ausdrücklich beim SkM für dessen unermüdlichen Einsatz, „den Benachteiligten der Gesellschaft eine kleine Chance zur Teilhabe zu einem menschenwürdigen Leben zu schaffen“. Der SkM und etliche andere caritative und helfende Einrichtungen seien die „Helden der Arbeit“, was sie auch vor dem Ausbruch der Corona-Krise vielfach unter Beweis gestellt hätten. Leider würden die Bemühungen der sozialen Institutionen nicht immer mit der notwendigen Wertschätzung bedacht. „Diese Arbeit ist jedoch unerlässlich“ betonte die SPD-Anwärterin auf das Lippstädter Bürgermeisteramt. Zugleich erinnerte sie mit Blick auf den von der SPD bei den Haushaltsberatungen für 2019 durchgesetzten Antrag, für die gesundheitliche Versorgung dieses Personenkreises eine verlässliche Finanzierung zu gewährleisten. „Womöglich müssen wir uns mit diesem Ansatz demnächst nochmals befassen“, kündigte die SPD-Frau weitere Überlegungen ihrer Partei an.

 

Hans Zaremba

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