Unterstützung freier Kulturträger


Die SPD-Fraktion will angesichts der Folgen der Corona-Pandemie die heimische Kunst- und Kulturszene unterstützen. Sie hat an Bürgermeister Sommer den Antrag gestellt, dass die Verwaltung die Fördergelder an die freien Kulturträger wie beantragt und von den Kulturpolitiker*innen genehmigt auszahlt, ohne einen Nachweis für die Verwendung zu verlangen.

Da der Schul- und Kulturausschuss zurzeit nicht tagen darf, soll der Antrag jetzt in der so genannten kleinen Ratssitzung am 10. Juni 2020 beraten und entschieden werden.

 

„Es konnten so gut wie keine Projekte stattfinden und viele werden auch wohl in diesem Jahr überhaupt nicht durchgeführt werden können …  Die freien Kulturträger sind in der Krise und durch die Auflagen von Hygienekonzepten und Versammlungsverboten so in ihrem Engagement beeinträchtigt, dass es keine Aussicht auf Durchführung der Projekte oder Einnahmen ihrerseits gibt“, heißt es in der Begründung zum Antrag. Die diesjährigen Fördergelter sollten deshalb als einmaliger Zuschuss betrachtet werden, die auch zum Überleben kleinerer Veranstalter beitragen können und damit auch zur Erhaltung dieses so wichtigen Teils der Kulturszene für Lippstadt.

den Antrag hier herunterladen

Covid- 19 erschwert die Politik

SPD-Treffen in der Lounge des SV Lippstadt 08

Abstandsgebote und Hygienevorschriften bestimmen derzeit auch die politische Arbeit vor Ort. So auch beim größten Lippstädter SPD-Ortsverein, dessen Einzugsbereich die Genossinnen und Genossen der Sozialdemokraten in der Kernstadt und im Ortsteil Cappel umfasst. „Da wird es natürlich für uns schwer, geeignete Tagungsräume zu finden“, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Hans Zaremba, „mit denen wir den Auflagen nach der Corona-Schutzverordnung gerecht werden können

Dank für unbürokratische Hilfe

Nach einigen Überlegungen und etlichen Telefonaten war der SPD-Ortsverein beim SV Lippstadt 08 fündig geworden, der den Sozis für ihre Mitgliederversammlung die Lounge seiner Spielstätte an der Wiedenbrücker Straße zur Verfügung stellte. Damit war es dem mitgliederstärkstem SPD-Ortsverein an der Lippe möglich, die nach dem Parteistatut erforderliche Mitgliederversammlung für die notwendigen Delegiertenwahlen für die Parteitage auf den Ebenen in der Stadt Lippstadt und im Kreis Soest sowie für die am Samstag, 6. Juni, in der Schützenhalle von Oberense anberaumte SPD-Delegiertenkonferenz für die Nominierung des Landratsbewerbers und der Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl im September durchzuführen. „Für diese Vorentscheidungen der Parteibasis sind zwingend Präsenzveranstaltungen vorgeschrieben“, dankte der lokale SPD-Vorsitzende Hans Zaremba dem Präsidenten des SV Lippstadt 08, Thilo Altmann, für seine unbürokratische Hilfe. Die Sozialdemokraten hatten für dieses Entgegenkommen der Schwarz-Roten auch etwas mitgebracht: Eine Spende für die Jugendarbeit des 1997 aus der Fusion von Borussia und Teutonia Lippstadt hervorgegangenen Fußballvereins. „Was vom SV für die Jugendlichen geleistet wird, ist vorbildhaft für viele andere Institutionen der Gemeinwesenarbeit in Lippstadt“, lobte der Vorsitzende des städtischen Jugendhilfe- und Sozialausschusses gegenüber dem Vormann des Lippstädter Regionalligisten das bemerkenswerte Engagement auf dem Gelände „Am Bruchbaum“.

Spende von der SPD für die Jugendarbeit des SV Lippstadt 08: Von links die stellvertretende
SPD-Ortsvereinsvorsitzende Christine Goussis, SV-Präsident Thilo Altmann und der Vorsitzende des
städtischen Jugendhilfe- und Sozialausschusses, Hans Zaremba.
Foto: Karl-Heinz Tiemann

Kritik am Verhalten des Bürgermeisters

Kritisch blickte die SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabine Pfeffer bei der Mitgliederrunde ihrer Partei auf die momentane Situation der Kommunalpolitik infolge der Corona-Pandemie, wo nur noch vereinzelt Beratungen der Fachausschüsse der Stadt Lippstadt stattfinden. Während die Gremien für Bauen, Umwelt und Verkehr sowie für die Stadtentwicklung Ende Mai tagen würden, sei ihr als Ausschussvorsitzende die Einberufung des Gremiums für Schule und Kultur durch den Bürgermeister verwehrt worden. „Weshalb Schule und Kultur nicht systemrelevant sein sollen, kann ich nicht nachvollziehen“, kritisierte die SPD-Frau die ablehnende Haltung des amtierenden Chefs im Stadthaus und fügte hinzu. „Ich werde jedoch nicht locker lassen, hier gleichwohl eine Möglichkeit für eine Ausschusssitzung zu finden, wegen Corona und der damit verbundenen vielen Beschränkungen sind  die Aktivitäten der Schulen und Kulturschaffenden auch ein wichtiges Thema der kommunalen Selbstverwaltung ist.“
                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Karl-Heinz Tiemann

GeMA1nsam solidarisieren wir uns mit unseren Alltagshelden

Leerer Rathausplatz zum 1. Mai 2020

 

Zum 1. Mai solodarisiert sich die SPD seit Jahrzehnten mit den Gewerkschaften, um für bessere Bedingungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu demonstrieren. Dieses Jahr bleibt der Rathausplatz für die übliche Kundgebung leer, umso lauter wird es in den sozialen Netzwerken, unter den Hashtags #SolidarischNichtAllein und #GeMA1nsam werden unsere Positionen deutlich gemacht.

Ab 15°°  wollen die Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans mit den wichtigsten Botschaften  über fair bezahlte Arbeit, Zukunft der Arbeit und viele weitere Themen diskutieren HIER  geht es zum Live Video.

Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wer in und für unserer Gesellschaft unverzichtbare Arbeit leistet, wir sind der Meinung, unsere Alltagshelden verdinen Tarifbindung, damit sie eine gerechte Entlohnung erfahren.

 

Praktische Solidarität aus der SPD-Mitte

Sabine Peffer und Thomas Morfeld übergaben dem SkM eine Spende

„Wenn Corona uns etwas gezeigt hat, dann, dass wir nur gemeinsam und solidarisch durch diese Krise kommen können. Und eine Kette ist immer nur so stark wie ihre schwächsten Glieder“, schildert die SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabine Pfeffer eine nach Ostern aus der Mitte der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Lippstadt initiierte Spendenaktion zugunsten der Obdachlosenhilfe des Sozialdienstes katholischer Männer (SkM).

 

Schutz 

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SPD-Ratsriege, Thomas Morfeld, übergab die Sozialdemokratin am Donnerstagvormittag der Geschäftsführerin des SkM, Gabriele Leifels, einen Scheck in Höhe von 1.100 Euro. Die SPD-Ratsmitglieder hätten sich, so Sabine Pfeffer, für eine Unterstützung des SkM-Engagements für die Obdachlosen ausgesprochen, „da diese Frauen und Männer aufgrund ihres instabilen Gesundheitszustandes mehrheitlich zur Corona-Risikogruppe gehören“. Suchterkrankungen und psychische Probleme begleiteten ohnehin ihr Dasein. „Diese Menschen brauchen somit schon unter normalen Bedingungen einen besonderen Schutz, da sie weitestgehend auf sich selbst gestellt und am Rande der Gesellschaft leben.“ Viele von ihnen hätten mehr oder weniger nur durch die Angebote der Tafeln und Kleiderkammern sowie durch das Pfandsammeln das Nötigste für ihre Existenz. „Doch diese Möglichkeiten sind zur Zeit sehr eingeschränkt oder gar nicht verfügbar. Von daher werden die Lebensumstände für sie immer schwieriger“, fügte die Vizebürgermeisterin hinzu. Da bekanntlich die Mittel des SkM nur begrenzt seien, wollten die SPD-Ratsmitglieder mit ihrer Aktion ein Zeichen der Solidarität setzen.

 

Wertschätzung

Darüber hinaus bedankte sich Sabine Pfeffer ausdrücklich beim SkM für dessen unermüdlichen Einsatz, „den Benachteiligten der Gesellschaft eine kleine Chance zur Teilhabe zu einem menschenwürdigen Leben zu schaffen“. Der SkM und etliche andere caritative und helfende Einrichtungen seien die „Helden der Arbeit“, was sie auch vor dem Ausbruch der Corona-Krise vielfach unter Beweis gestellt hätten. Leider würden die Bemühungen der sozialen Institutionen nicht immer mit der notwendigen Wertschätzung bedacht. „Diese Arbeit ist jedoch unerlässlich“ betonte die SPD-Anwärterin auf das Lippstädter Bürgermeisteramt. Zugleich erinnerte sie mit Blick auf den von der SPD bei den Haushaltsberatungen für 2019 durchgesetzten Antrag, für die gesundheitliche Versorgung dieses Personenkreises eine verlässliche Finanzierung zu gewährleisten. „Womöglich müssen wir uns mit diesem Ansatz demnächst nochmals befassen“, kündigte die SPD-Frau weitere Überlegungen ihrer Partei an.

 

Hans Zaremba

Gastronomie entlasten

SPD-Fraktion will Aussetzung von Stadtgebühren

Pressemitteilung. 25.4.2020

Auch kleine Hilfen sind unerlässlich: Die SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabine Pfeffer will die durch die Coronapandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Lippstädter Gastronomie unterstützen. Die Leere bei bestem Wetter vor einem Lokal in der Poststraße dokumentiert das augenblickliche Dilemma dieses Berufszweiges. Foto: SPD.

Lippstadt (spd).  Die Sozialdemokraten wollen den durch die Coronakrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Lippstädter Gastronomiebetrieben helfen. Dazu hat der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat, Thomas Morfeld, den Antrag eingebracht, die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie in diesem Jahr auszusetzen.

Der SPD-Vormann hebt in seinem Schreiben an den Bürgermeister Christof Sommer für eine Erleichterung der Lippstädter Gaststätten bei ihren Problemen hervor: „Diese Branche wird nach den heutigen Erkenntnissen mit den staatlich angeordneten Beschränkungen ihrer Angebote bis zum letzten Tag der gegenwärtigen Pandemie zu kämpfen haben. Hier sind Existenzen bedroht und Hilfen der öffentlichen Hand dringend geboten.“ Bei der von der SPD in den Blick genommenen Summe handelt es sich um rund 52.000 Euro, die bei einer entsprechenden Beschlussfassung auf der Einnahmeseite im Stadtetat gestrichen werden müsste. „Nach unserer Auffassung ein vertretbarer Betrag“, betonte Morfeld in seinen Brief an den Ratsvorsitzenden und fügte hinzu: „Die Gebührenbescheide werden nach unseren Recherchen  im Juni verschickt und erreichen die Gastronomen zu einem Zeitpunkt, wo von einer deutlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen kaum die Rede sein kann.“

Auch die SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabine Pfeffer will den durch die Beschränkungen infolge von Corona leidenden Betrieben helfen: „Aus Gesprächen mit mehreren Gastronomen bei meinen abendlichen Radtouren kenne ich ihre berechtigten Existenznöte. Die Attraktivität unserer Innenstadt lebt auch von einer vielfältigen Kneipenszene. Um diese zu erhalten, müssen wir rasch nach Lösungen suchen, auch wenn es auf dem ersten Blick lediglich kleinteilige Ansätze sind.“

Pressekontakt: Thomas Morfeld, Tel. 0160 97255355

Den Antrag der SPD-Fraktion hier herunterladen

Birgit Dewerth und Ute Strathaus folgen Otto Brand nach

Nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod von Otto Brand, Ortsvorsteher von Lipperode und Mitglied des Stadtrates, stehen nun seine Nachfolgerinnen fest: Birgit Dewerth ist die neue Ortsvorsteherin von Lipperode, Ute Strathaus ist neues Ratsmitglied.

Birgit Dewerth ist wie Otto Brand eine Lipperoderin und Sozialdemokratin durch und durch. Die 53-Jährige ist bereits im letzten Jahr zur Nachfolgerin von Otto Brand designiert worden. Otto wollte sie nun überall als seine Nachfolgerin einführen. Dazu ist es durch seinen plötzlichen und unerwarteten Tod nicht mehr gekommen, sondern sie wurde buchstäblich ins kalte Wasser geworfen.
Dabei ist Birgit eher durch Zufall zu diesem besonderen Engagement gekommen: Sie hatte schon vor über einem Jahr mitbekommen, dass Otto eine*n Nachfolger*in suchte und dass das gar nicht so einfach wäre. „Dann mache ich das“, war ihre spontane Reaktion. Nach vielen Gesprächen mit Otto, der als 70-Jähriger bei der Kommunalwahl im September nicht mehr antreten wollte, und mit weiteren Funktionsträgern war es dann fix und nun vertritt sie die besonderen Interessen der Lipperoder Gemeinschaft innerhalb Lippstadts. Birgit möchte die erfolgreiche Arbeit von Otto fortführen und im Sinne der Lipperoder Bürger weiterentwickeln.
In ihrer Freizeit ist Birgit leidenschaftliche Bergwanderin und künstlerisch kreativ. Sie weiß also, um die große Bedeutung von Kunst und Kultur für ein gutes Zusammenleben. „Damit können wir fachkundige Verstärkung in der Kulturpolitik bekommen,“ hofft Dr. Yasmine Freigang, unsere kulturpolitische Sprecherin der Fraktion. Nach Birgits Worten liegt Ihr Opportunismus fern. Sie freut sich auf Ihre Aufgabe und die ehrliche Zusammenarbeit in der Lippstädter SPD. Birgit orientiert sich in Ihrer Aufgabe an den Worten von Marie Curie „… mich interessiert, was getan werden muss!

 

Ute Strathaus ist in der Lippstädter SPD schon länger bekannt, denn sie ist seit vier Jahren stellvertretende Vorsitzende des Stadtverbandes und außerdem als 1. Kassiererin Mitglied des Vorstands des Ortsvereins in der Lippstädter Kernstadt. Nun nimmt sie den Platz von Otto Brand in der Fraktion und im Stadtrat ein.
Ihr Einzug in den Stadtrat ist auch etwas Besonderes: Nach 1964, als Heinrich Dickhut und seine Tochter Berni Alff in den Rat einzogen, sind nun erneut in der Geschichte der Lippstädter Sozialdemokratie Vater und Tochter im Stadtrat vertreten – Udo Strathaus ist bereits seit 2001 Mitglied. Beide kandidieren bei der Kommunalwahl im Herbst.
Die 51-Jährige ist studierte Diplom-Betriebswirtin und widmete Ihre Diplomarbeit dem Thema Tourismus in Lippstadt. Sie engagiert sich seit Jahren in diesem Bereich und versucht mit Vorträgen das Tourismus-Bewusstsein in Lippstadt zu wecken. „Mir liegt die wirtschaftliche Situation Lippstadts sehr am Herzen und ich möchte mit meinem Engagement im Bereich Tourismus dazu beitragen, diese zu verbessern. Wichtig ist für mich in diesem Zusammenhang auch, dass die kulturellen Angebote und Freizeitattraktionen in Lippstadt attraktiv bleiben und weiter ausgebaut werden“, fasst Ute Strathaus die für sie wichtigsten Themen zusammen.

Die offizielle Amtseinführung der beiden Frauen muss allerdings nachgeholt werden, denn von dem Versammlungsverbot wegen Covid 19 sind auch alle Politikerinnen und Politiker betroffen.

Fakenews Corona

Lieber Lipperstädterinnen und Lippstädter,
Zur Zeit sind viele Fakenews im Umlauf, diese führen zu Verunsicherungen und können ggf. Gefährlich werden.  Wir möchten alle dazu aufrufen, sich nur über seriösen Quellen zu informieren.
Behalten Sie auch die aktuellen Verhaltensanweisungen im Blick.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.land.nrw/corona

#staysafe
#flattenthecurve
#bleinzuhause

Otto Brand ist tot

Der Platz von Otto Brand in der Ratssitzung am 17.2.2020, dem Tag nach seinem Tod. Foto: SPD/Freigang.

Die Lippstädter Sozialdemokratie trauert mit großer Betroffenheit um Otto Brand, der uns im Alter von 70 Jahren plötzlich und unerwartet verlassen hat.

Seit Herbst 1994 bis zu seinem Tod gehörte Otto Brand für die SPD dem Rat der Stadt Lippstadt an.

In seinem Geburtsort Lipperode war er über 20 Jahre Ortsvorsteher. Diese Aufgabe hat er beharrlich und mit großer Leidenschaft ausgeführt. „Muckeburg“ war für Otto eine Herzensangelegenheit!

Durch sein sympathisches und ruhiges Wesen war er auch in turbulenten Zeiten stets ein verlässlicher Mitstreiter unseres Engagements für das Gemeinwesen. Er verfügte über ein hohes Maß an Fachkompetenz, die er in den Rat und in den Ausschüssen der Stadt Lippstadt sowie in den Aufsichtsgremien der städtischen Gesellschaften und in die SPD einbrachte. Dabei verlor er seinen eigenen politischen Anspruch nicht aus dem Blick, brachte mit seiner ausgeglichenen Art auch Verständnis für andere Positionen auf.

Otto Brand hinterlässt im Rat der Stadt Lippstadt, als Ortsvorsteher und in der Sozialdemokratie eine große Lücke, die nur schwer zu schließen sein wird.

Wir sind ihm dankbar für die geleistete Arbeit und stolz, dass er einer von uns war.

Zusammen mit seiner Familie trauern wir um einen lieben Menschen.

 

Jens Behrens,  Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Lippstadt

Thomas Morfeld, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Lippstadt

Neuwahlen im Ortsverein Lipperode-Lipperbruch-Bad Waldliesborn

Der Vorstand des Ortsvereins Overhagen

Neuwahlen im Ortsverein Overhagen

Der SPD Ortsverein Overhagen führte jetzt in der ersten Sitzung des Jahres 2020 seine Jahreshauptversammlung mit Wahlen durch. Sie fand im Jugendtreff statt, da die Gaststätte Wiedenbrück nicht mehr betrieben und das Bürgerhaus umgebaut wird.
In seinem Rechenschaftsbericht ließ der Vorsitzende Bernd Pahlke die Aktivitäten des letzten Jahres noch einmal Revue passieren. Er wies darauf hin, dass man in dieser Zeit ein breit angelegtes Veranstaltungsspektrum angeboten habe. Viel Raum habe dabei der Prozess um die Neuwahl der beiden Bundesvorsitzenden eingenommen. Aber auch lokale und dörfliche Themen seien nicht zu kurz gekommen. Darüber hinaus habe der Bildungsbeauftragte Maik Glormann immer wieder mit hoch interessanten „Themen des Abends“ überrascht, wofür ihm Pahlke besonders dankte.
Ein besonderes Augenmerk richtete Pahlke auf das neue Infoheft „Mein Overhagen“, von dem im Jahr 2019 zwei Hefte erschienen sind. „Wir wollen versuchen, mit diesen Heften eine Kommunikationslücke zu schließen.“ Ortsvorsteher Jens Behrens habe 2015 eine WhatsApp-Gruppe für das Dorf eingerichtet und der frühere Ortsvorsteher Hans-Joachim Kayser betreibe auch weiterhin den 2009 erstmals herausgegebenen Overhagen newsletter. Wer keinen Zugang zu den digitalen Medien habe, dem seien diese Informationen nicht verfügbar. Darum habe man sich dazu entschlossen, diese gedruckten Hefte drei- bis viermal im Jahr erscheinen und flächendeckend im Dorf verteilen zu lassen. Pahlke dankte Hajo Kayser für diese Initiative.
Von Mitgliedern des Ortsvereins würden derzeit drei Ratsmandate, zwei Kreistagsmandate und ein Mandat in der Landschaftsversammlung wahrgenommen. Da nicht alle bisherigen Mandatsträger über 2020 hinaus zur Verfügung stehen werden, habe man sich schon frühzeitig darum bemüht Nachfolger zu finden. Das sei gelungen. Sie würden den Delegiertenkonferenzen auf Stadt- und Kreisebene zur Aufstellung vorgeschlagen werden.
Neben der politischen Arbeit sei auch der gesellige Teil im Ortsverein nicht zu kurz gekommen. So sei das schon traditionelle Gänseessen in der Vorweihnachtszeit sehr gut besucht gewesen und beim Sommerfest des Stadtverbandes in der Grillhütte in Lipperode sei Overhagen bestens vertreten gewesen. Die Mitgliederzahl liege weiterhin bei rund 40 Frauen und Männern.
Nachdem die Kontrollkommission von einer soliden Kassenführung und einer gesicherten Kassenlage berichtet hatte, erfolgte die Entlastung des Vorstandes einstimmig. Die folgenden Wahlen brachten keine Überraschungen.
Der Vorstand des Ortsvereins Overhagen

Vorstand OV Overhagen Ortsvorsteher und stellv. Vorsitzender Jens Behrens, Beisitzer Manfred Nietsch, Theresia Rohe und Margit Tonhäuser, Bildungsbeauftragter Maik Glormann, Vorsitzender Bernd Pahlke, Kassiererin Katharina Palm, stellv. Vorsitzender Günter Fahle, Schriftführer Michael Tewes und Social-Media- Beauftragter Jonas Kayser

Einstimmig im Amt bestätigt wurde der seit 2004 amtierende Vorsitzende Bernd Pahlke. Pahlke habe die Partei bestens geführt. Das zeige schon das breite Spektrum der Themen, mit denenman sich in den letzten 12 Monaten beschäftigt habe, ebenso die gute Resonanz bei den Veranstaltungen. Hinzu komme, dass die SPD Overhagen zwar kontrovers diskutiere, aber nie unsachlich streite, im Gegenteil, es könne sogar gesagt werden, man habe auch viel Spaß miteinander.

Auch seine beiden Stellvertreter Günter Fahle und Ortsvorsteher Jens Behrens wurden erneut einstimmig in ihre Ämter gewählt, genau wie Schriftführer Michael Tewes und Kassiererin Katharina Palm. Als Beisitzer komplettieren Margit Tonhäuser, Manfred Nietsch und Theresia Rohe den Vorstand der Overhagener Sozialdemokraten. Die neue Kontrollkommission besteht aus Manuel Klaus, Jonas Kayser und Heide Nietsch. Die Funktion des Bildungsbeauftragten wird weiterhin von Maik Glormann innehaben. Jonas Kayser wird sich neben Sven Salmen um den Bereich Social Media kümmern.