Unterstützung freier Kulturträger


Die SPD-Fraktion will angesichts der Folgen der Corona-Pandemie die heimische Kunst- und Kulturszene unterstützen. Sie hat an Bürgermeister Sommer den Antrag gestellt, dass die Verwaltung die Fördergelder an die freien Kulturträger wie beantragt und von den Kulturpolitiker*innen genehmigt auszahlt, ohne einen Nachweis für die Verwendung zu verlangen.

Da der Schul- und Kulturausschuss zurzeit nicht tagen darf, soll der Antrag jetzt in der so genannten kleinen Ratssitzung am 10. Juni 2020 beraten und entschieden werden.

 

„Es konnten so gut wie keine Projekte stattfinden und viele werden auch wohl in diesem Jahr überhaupt nicht durchgeführt werden können …  Die freien Kulturträger sind in der Krise und durch die Auflagen von Hygienekonzepten und Versammlungsverboten so in ihrem Engagement beeinträchtigt, dass es keine Aussicht auf Durchführung der Projekte oder Einnahmen ihrerseits gibt“, heißt es in der Begründung zum Antrag. Die diesjährigen Fördergelter sollten deshalb als einmaliger Zuschuss betrachtet werden, die auch zum Überleben kleinerer Veranstalter beitragen können und damit auch zur Erhaltung dieses so wichtigen Teils der Kulturszene für Lippstadt.

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Gastronomie entlasten

SPD-Fraktion will Aussetzung von Stadtgebühren

Pressemitteilung. 25.4.2020

Auch kleine Hilfen sind unerlässlich: Die SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabine Pfeffer will die durch die Coronapandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Lippstädter Gastronomie unterstützen. Die Leere bei bestem Wetter vor einem Lokal in der Poststraße dokumentiert das augenblickliche Dilemma dieses Berufszweiges. Foto: SPD.

Lippstadt (spd).  Die Sozialdemokraten wollen den durch die Coronakrise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratenen Lippstädter Gastronomiebetrieben helfen. Dazu hat der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat, Thomas Morfeld, den Antrag eingebracht, die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie in diesem Jahr auszusetzen.

Der SPD-Vormann hebt in seinem Schreiben an den Bürgermeister Christof Sommer für eine Erleichterung der Lippstädter Gaststätten bei ihren Problemen hervor: „Diese Branche wird nach den heutigen Erkenntnissen mit den staatlich angeordneten Beschränkungen ihrer Angebote bis zum letzten Tag der gegenwärtigen Pandemie zu kämpfen haben. Hier sind Existenzen bedroht und Hilfen der öffentlichen Hand dringend geboten.“ Bei der von der SPD in den Blick genommenen Summe handelt es sich um rund 52.000 Euro, die bei einer entsprechenden Beschlussfassung auf der Einnahmeseite im Stadtetat gestrichen werden müsste. „Nach unserer Auffassung ein vertretbarer Betrag“, betonte Morfeld in seinen Brief an den Ratsvorsitzenden und fügte hinzu: „Die Gebührenbescheide werden nach unseren Recherchen  im Juni verschickt und erreichen die Gastronomen zu einem Zeitpunkt, wo von einer deutlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen kaum die Rede sein kann.“

Auch die SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabine Pfeffer will den durch die Beschränkungen infolge von Corona leidenden Betrieben helfen: „Aus Gesprächen mit mehreren Gastronomen bei meinen abendlichen Radtouren kenne ich ihre berechtigten Existenznöte. Die Attraktivität unserer Innenstadt lebt auch von einer vielfältigen Kneipenszene. Um diese zu erhalten, müssen wir rasch nach Lösungen suchen, auch wenn es auf dem ersten Blick lediglich kleinteilige Ansätze sind.“

Pressekontakt: Thomas Morfeld, Tel. 0160 97255355

Den Antrag der SPD-Fraktion hier herunterladen

Birgit Dewerth und Ute Strathaus folgen Otto Brand nach

Nach dem plötzlichen und unerwarteten Tod von Otto Brand, Ortsvorsteher von Lipperode und Mitglied des Stadtrates, stehen nun seine Nachfolgerinnen fest: Birgit Dewerth ist die neue Ortsvorsteherin von Lipperode, Ute Strathaus ist neues Ratsmitglied.

Birgit Dewerth ist wie Otto Brand eine Lipperoderin und Sozialdemokratin durch und durch. Die 53-Jährige ist bereits im letzten Jahr zur Nachfolgerin von Otto Brand designiert worden. Otto wollte sie nun überall als seine Nachfolgerin einführen. Dazu ist es durch seinen plötzlichen und unerwarteten Tod nicht mehr gekommen, sondern sie wurde buchstäblich ins kalte Wasser geworfen.
Dabei ist Birgit eher durch Zufall zu diesem besonderen Engagement gekommen: Sie hatte schon vor über einem Jahr mitbekommen, dass Otto eine*n Nachfolger*in suchte und dass das gar nicht so einfach wäre. „Dann mache ich das“, war ihre spontane Reaktion. Nach vielen Gesprächen mit Otto, der als 70-Jähriger bei der Kommunalwahl im September nicht mehr antreten wollte, und mit weiteren Funktionsträgern war es dann fix und nun vertritt sie die besonderen Interessen der Lipperoder Gemeinschaft innerhalb Lippstadts. Birgit möchte die erfolgreiche Arbeit von Otto fortführen und im Sinne der Lipperoder Bürger weiterentwickeln.
In ihrer Freizeit ist Birgit leidenschaftliche Bergwanderin und künstlerisch kreativ. Sie weiß also, um die große Bedeutung von Kunst und Kultur für ein gutes Zusammenleben. „Damit können wir fachkundige Verstärkung in der Kulturpolitik bekommen,“ hofft Dr. Yasmine Freigang, unsere kulturpolitische Sprecherin der Fraktion. Nach Birgits Worten liegt Ihr Opportunismus fern. Sie freut sich auf Ihre Aufgabe und die ehrliche Zusammenarbeit in der Lippstädter SPD. Birgit orientiert sich in Ihrer Aufgabe an den Worten von Marie Curie „… mich interessiert, was getan werden muss!

 

Ute Strathaus ist in der Lippstädter SPD schon länger bekannt, denn sie ist seit vier Jahren stellvertretende Vorsitzende des Stadtverbandes und außerdem als 1. Kassiererin Mitglied des Vorstands des Ortsvereins in der Lippstädter Kernstadt. Nun nimmt sie den Platz von Otto Brand in der Fraktion und im Stadtrat ein.
Ihr Einzug in den Stadtrat ist auch etwas Besonderes: Nach 1964, als Heinrich Dickhut und seine Tochter Berni Alff in den Rat einzogen, sind nun erneut in der Geschichte der Lippstädter Sozialdemokratie Vater und Tochter im Stadtrat vertreten – Udo Strathaus ist bereits seit 2001 Mitglied. Beide kandidieren bei der Kommunalwahl im Herbst.
Die 51-Jährige ist studierte Diplom-Betriebswirtin und widmete Ihre Diplomarbeit dem Thema Tourismus in Lippstadt. Sie engagiert sich seit Jahren in diesem Bereich und versucht mit Vorträgen das Tourismus-Bewusstsein in Lippstadt zu wecken. „Mir liegt die wirtschaftliche Situation Lippstadts sehr am Herzen und ich möchte mit meinem Engagement im Bereich Tourismus dazu beitragen, diese zu verbessern. Wichtig ist für mich in diesem Zusammenhang auch, dass die kulturellen Angebote und Freizeitattraktionen in Lippstadt attraktiv bleiben und weiter ausgebaut werden“, fasst Ute Strathaus die für sie wichtigsten Themen zusammen.

Die offizielle Amtseinführung der beiden Frauen muss allerdings nachgeholt werden, denn von dem Versammlungsverbot wegen Covid 19 sind auch alle Politikerinnen und Politiker betroffen.