Letzter Gang der SPD durch das Stadttheater

Pressemitteilung. Die SPD-Gesamtfraktion hat – kurz bevor der letzte Vorhang auf der Bühne fällt und die Sanierung beginnt – das inzwischen 45 Jahre alte Stadttheater noch einmal besichtigt.

Unter der fachkundigen Führung von KWL-Chefin Carmen Harms, dem für Bauen verantwortlichen Fachbereichsleiter der Stadt Lippstadt Heinrich Horstmann und Jörg Veenhof, dem Fachdienstleiter Gebäudewirtschaft der Stadt, wurde das Kulturhaus vor und hinter der Bühne in Augenschein genommen und die geplanten Veränderungen wurden erklärt. Große Zustimmung gab es für die Verbesserungen der Barrierefreiheit. Auch die Vergrößerung des Foyers und die Theke im Obergeschoss wurden begrüßt.

Die 16,6 Millionen Euro für die Sanierung sind aus Sicht der Lippstädter Sozialdemokraten gut angelegtes Geld, ist das Theater mit seinen rund 800 Sitzplätzen doch die zentrale Versammlungsstätte für alle Bürgerinnen und Bürger und viel mehr als nur „die gute Stube“ der Stadt. Die Bürger würden bei den Bauarbeiten mitgenommen, so sind bereits Baustellenbesichtigungen angedacht und ein Online-Tagebuch wurde angeregt.

Natürlich beteiligt sich die SPD auch an dem Kauf der alten Sitze aus dem großen Saal. Sie dankte Friedrich Auffenberg, der den Verkauf organisiert, für sein ehrenamtliches Engagement. Für die neu zu beschaffenden Stühle wünscht sich die SPD Sitzproben, idealerweise an einem belebten Ort in der Stadt, um die Meinung möglichst vieler Lippstädter Bürger einzuholen.

Mit den Planungen der Stadtverwaltung waren die Sozialdemokraten sehr zufrieden. Zur Planung der Ausweichstätten wurde nachgefragt, warum nicht auch ungewöhnliche Spielstätten, zum Beispiel leer stehende Werkhallen oder Ladenlokale, in Betracht gezogen würden. Carmen Harms führte rechtliche Bedenken und den Mehraufwand als Gründe an.

Nahmen zum letzten Mal im alten Theater Platz: Mitglieder der SPD-Gesamtfraktion. Foto: SPD/S. Salmen.

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