Mobilitätskonzept: Gefährdungspotential für Radfahrer

Pressemitteilung.

Lippstadt (spd). Im Zuge der Umsetzung des Mobilitätskonzeptes hat es eine Reihe von Änderungen vor allem für Radfahrer in Lippstadt gegeben. Die meisten Maßnahmen stoßen dabei auf mehr oder weniger breite Zustimmung bei den Verkehrsteilnehmern, einige allerdings auf heftige Ablehnung.

Eine der Maßnahmen beruht nach Ansicht der SPD auf einer völlig falschen Interpretation der politisch gewollten und beschlossenen Maßnahmen. „Das sind die Markierungen für Radfahrer in der Mühlenstraße“, sagt der Sprecher der SPD im Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss Udo Strathaus. „Durch diese Markierungen entgegen der Fahrtrichtung der Einbahnstraße werden Radfahrer in höchstem Maße gefährdet. Man muss als Radfahrer an fünf Stellen, an denen die Straße durch Baumbeete erheblich verengt wird, um die Beete herumkurven und gerät auf diese Weise in die Fahrspur entgegenkommender PKWs.“ Dies sei eine hoch riskante und unverantwortliche Verkehrsregelung.

„Nicht zuletzt wegen ähnlich gelagerter Fahrbahnverengungen hat der Ausschuss die Gegenläufigkeit für den Radverkehr sowohl in der Burgstraße als auch in der Klosterstraße verhindert“, so Strathaus. „In Kenntnis dieses Sachverhaltes hätten die Verantwortlichen in der Verwaltung durch Nachfrage im Ausschuss diesen Unsinn rechtzeitig unterbinden können, anstatt blind nach Schema F die Markierungen anzuordnen“, meint der Verkehrsexperte der Lippstädter SPD und fügt hinzu: „Das ist schon deshalb eine überflüssige Maßnahme, da in der Mühlenstraße ein Radweg in Richtung Cappelstraße – also entgegen der Einbahnstraße – besteht.“

Pressekontakt: Udo Strathaus, Tel. 02941 60242

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