So wollen wir den Übergang von Schule in Beruf und Ausbildung erleichtern

Der Übergang von Schulzeit ins Berufsleben ist eine große Herausforderung für junge Menschen, die ihren Platz in der Gesellschaft und dem Arbeitsleben suchen. Viele Jugendliche sehen sich vor unüberwindbaren Hürden, welche Ausbildungsform passt, wo liegen die persönlichen Stärken und in welchem Bereich kann man sich das Arbeitsleben vorstellen. Dazu kommt, dass sich im Rahmen der Digitalisierung und Globalisierung viele Berufsbilder verändern und auch noch in Zukunft weiter verändern werden.  Wir wollen uns dafür einsetzen, dass unsere Schülerinnen und Schüler in Lippstadt bestmöglich für den Start ins Berufsleben vorbereitet werden und Hilfestellungen bei der Entscheidung erhalten. 

Bei der Berufswahl unterstützen

Sich für einen Beruf zu entscheiden fällt in dieser Zeit, in der sich Berufe von Grund auf ändern, schwer. Wir setzen uns dafür ein, dass neue Formen und Konzepte entstehen, damit die Entscheidung leichter fällt. Wir wollen die Interessen von Schülerinnen und Schülern in den Vordergrund gestellt sehen, damit auf dieser Basis Vorstellung von Berufsfeldern durchgeführt werden. Dafür brauchen wir ein gutes Netzwerk an Partnern, die ihren Beruf vorstellen können. 

Berufsmessen revolutionieren

Messen sind ein gutes Werkzeug, Interessierten das neueste Angebot zu präsentieren. Schülerinnen und Schüler, die sich mit ihrer Zukunft auseinandersetzen, erreichen diese Angebote und festigen Entscheidungen.  Doch viele unbesetzte Lehrstellen im Kreis sprechen dafür, dass sich viele junge Menschen noch nicht entschieden haben, oder dass ein Studium gewählt wird, weil man danach einen akademischen Titel erlangt und man sich davon bessere Gehälter verspricht. Neben der Prämisse, dass ein Meister soviel Wert sein muss, wie ein Master, müssen endlich auch die Berufsmessen eine andere Form des Angebotes erhalten. 

Abgestimmte Messen mit Anbietern aus den präferierten Berufsfeldern, auf die Klassen- oder Stufen- Gemeinschaft abgestimmt sind, werden sicherlich mehr Erfolg erzielen als die üblichen Versionen. 

Eigenständigkeit muss man lernen 

Neben der schwer zu fällenden Entscheidung, welchen Beruf man erlernen will,  ist der Einstieg ins Berufsleben auch eine persönliche Herausforderung.  Wie plane ich mein zu erwartendes Gehalt ein? Wie viel Brutto vom Netto bleibt mir zum Leben? Kann ich mir eine eigene Wohnung oder ein Auto leisten? Welche Versicherungen brauche ich? 

Schülerinnen und Schüler müssen unserer Ansicht nach in der Schule auch auf diese Fragen des alltäglichen Lebens vorbereitet werden, wenn sie zu diesen Fragestellungen von zu Hause keine Antworten bekommen. Das Konzept der OGS bietet hier unseres Erachtens genügend Spielraum, um Antworten auf die wichtigsten Fragen in AG´s zu beantworten. Dabei darf auch über den Tellerrand geschaut werden, Kooperationen zwischen den Schulen und auch den Schulformen sollten dabei gestärkt werden, damit AG’s trotz geringer Teilnehmerzahl an einer Schule im Verbund mit anderen Schulen stattfinden kann. Wir brauchen auch hier ein starkes Netzwerk von Professionals, die den Schülerinnen und Schülern das Erwachsensein näher bringen, auch in Kooperation mit Ausbildungsbetrieben.

Fazit 

Damit die nächste Generation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Selbstständigen und vor Allem verantwortungsbewussten und auf die Zukunft vorbereitete junge Erwachsenen auch den gesellschaftlichen und persönlichen  Erwartungen  gerecht werden kann, benötigen wir ein Umdenken bei der Vorbereitung auf das Berufsleben. 

Junge Menschen brauchen Vorbilder und auf ihre Interessen abgestimmte Angebote, damit sie sich für Berufe entscheiden können. Sie brauchen Antworten auf Fragen, die ihnen oft unbeantwortet bleiben. 

Wir setzen uns dafür ein und unterstützen den Aufbau von Netzwerken, die dieses Angebot schaffen. Wir tragen Verantwortung für die nächste Generation, damit sie selbst bald für sich und die Gesellschaft Verantwortung übernehmen können.

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SPD-Lippstadt

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