Biergarten an der Lippe

Gastronomie stärken und Flair erhalten

Lippstadt, diese wasserreiche Stadt. Viele Menschen kommen hier her und sind begeistert davon, wie lebendig unsere Heimat ist. Lebendig wird diese Stadt nicht nur durch Kunst und Kulturveranstaltungen, die über das ganze Jahr verteilt Menschen in ihren Bann ziehen, sondern auch durch die Gastronomie.

Gastronomie bedeutet für unsere Stadt, zwischen altem Fachwerk, vor großartiger Kirchenkulisse oder direkt an der Lippe sitzen, sich mit allerlei Kulinarischem verwöhnen lassen oder sich ein in Lippstadt gebrautes Bier schmecken lassen.

Corona trifft die Gastroszene mit voller Wucht

Im März steht nicht nur ganz Deutschland still, sondern auch Lippstadt. Durch die Sommermonate zieht sich ein unbehagliches Gefühl. Fallzahlen werden täglich studiert, man hofft, dass man selbst nicht betroffen ist. Und die Gastroszene? Die kämpft! Muss sich jeden Tag aufs Neue erfinden. Hygienekonzepte werden erstellt, Tische gerückt, so dass der Mindestabstand eingehalten werden kann, Außenflächen so gut es geht genutzt, Lüftungsanlagen gekauft. Ja unsere heimische Gastroszene trifft die Pandemie mit voller Wucht und jeden Tag das Zittern, kommt eine Sperrstunde oder sogar ein neuer Lockdown?

Perspektiven schaffen

Ein Besserung der Situation für das kommende Jahr ist nicht in Sicht, erst gestern kratzt der Kreis Soest an der 35er Marke, der ersten Warnstufe. Viele Gastronomiebetriebe sind auch weiterhin in der Existenz bedroht. Lippstadt benötigt jetzt dringend Hilfe aus der öffentlichen Hand, um die Gastronomen zu entlastet.
37€ kostet der genutzte Quadrarmeter Außengastronomie, dieser Betrag, aufsummiert auf alle Gastronomen über das ganze Jahr, beträgt ca. 52.000€. Viel Geld, das erstmal erwirtschaftet werden muss.

Sondernutzungsgebühr auch 2021 aussetzen

Wir haben bereits jetzt schon den Antrag gestellt, in der nächsten Haupt- und Finanzausschusssitzung darüber beraten und abstimmen zu lassen, die Sondernutzungsgebühr für Außengastronomie auch für das Jahr 2021 auszusetzen. Die Stadt Lippstadt kann auf diesen Betrag verzichten um den Gastronomen zumindest etwas Planungssicherheit zu geben.

Fazit

Lippstadts einzigartiges Flair lebt auch von der Vielfalt des gastronomischen Angebots. Durch Aussetzung der Gebühr verschaffen wir den Gastronomen etwas Planungssicherheit und bewahren so, hoffentlich, die Attraktivität underer Stadt. 52.000 € sind zu verschmerzen, wenn wir durch den Verzicht unsere heimische Gastroszene ethalten können.

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SPD-Lippstadt

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